außerordentliche Kündigung aufgrund Beitragsanpassung – der Folgeversicherungsnachweis

Wenn die Krankenversicherung die Beiträge erhöht haben Sie das Recht zur außerordentlichen Kündigung ohne die übliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Doch wie sieht die genaue Regelung aus? Hierzu gibt es im Markt leider immer wieder falsche und verwirrende Äußerungen der Vermittler. Durch das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und die Pflichtversicherung hat sich eine neues Vorgehen etabliert. Früher war es noch so, dass man die Kündigung erst aussprechen sollte, sofern der neue Versicherer die Versicherung bestätigt hat. Ansonsten stand man eventuell ohne Versicherung da. Dies kann heute nicht mehr passieren. Die Kündigung ist nämlich rechtlich nur wirksam sofern ein Folgeversicherungsnachweis übersendet wird.

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Private Krankenversicherung Selbstbehalt – Muss es immer Vollkasko ohne Selbstbehalt sein?

Muss es eigentlich immer die “Vollkasko”-Versicherung ohne Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung sein? In der letzten Zeit haben wir ja viel über die sogenannten “Billigtarife” gehört. Diese teilweise mit erheblichen Lücken “ausgestatteten” Tarife sind sicher nicht empfehlenswert. Was ist jedoch mit Tarifen, die teilweise durch Eigenbeteiligung die Kosten senken? Wir haben hier in der privaten Krankenversicherung einen großen Vorteil gegenüber den gesetzlichen System. Die Wahlfreiheit des Tarifs und des Tarifumfangs. Natürlich bedeutet Wahlfreiheit auch die Verantwortung sich selbst um den Tarif und vor allem um die Details zu kümmern. Beispiel Auto Versichern Sie Ihr Fahrzeug auch immer ohne Selbstbeteiligung in

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Kassenpatienten warten länger

Dass Kassenpatienten im Vergleich mit privat Versicherten länger auf einen Termin warten ist langläufig bekannt. Studien gab es zu diesem Thema bisher nicht. Jetzt hat die Forschungsgruppe Wahlen aus Mannheim eine Umfrage zu diesem Thema gemacht. Das Ergebnis ist nicht überraschend. Tatsächlich bevorzugen die niedergelassenen Ärzte die Privatpatienten. So warten die Kassenpatienten häufiger und länger als die privat Versicherten. Es handelte sich um eine telefonische Umfrage und somit natürlich um das subjektive Empfinden. Auch ging es bei dieser Umfrage um die allgemeine ärztliche Behandlung. Erste Frage: Bei welcher Kasse sind Sie versichert? So oder so ähnlich fragt die Sprechstundenhilfe oft

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Jahresarbeitentgeltgrenze (JAEG) – Welche Einkünfte zählen für die PKV dazu?

Nicht alle Einkunftsarten zählen für die Jahresarbeitentgeltgrenze, der sog. “Gehaltsgrenze”. Die Jahresarbeitentgeltgrenze, kurz JAEG, ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Grenze für Arbeitnehmer, um freiwillig versichert zu sein. Nur als freiwillig Versicherter können Sie in die private Krankenversicherung wechseln. Deswegen wird die JAEG auch als “Gehaltsgrenze” für die private Krankenversicherung bezeichnet. Die Gehaltsgrenzen richten sich nach denSozialversicherungsgrößen und werden dem allgemeinem Lohnniveau angepasst. Problem: Nicht alle Einkünfte werden zur Berechnung der Jahresarbeitentgeltgrenze JAEG gerechnet. Es gibt Einkünfte die hinzugerechnet werden und welche, die keine Rolle spielen. Ebenso sorgen manche Zusatzleistungen des Arbeitgebers wie betriebliche Altersvorsorge für die Herabsetzung des Brutto-Arbeitslohnes und

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Pflege-Riester 2013 – Nun doch!

Dass die Pflegeversicherung dringend reformiert werden muss, ist unter Fachleuten unumstritten. Dennoch traut sich keine Regierung seit Jahren an dieses brisante Thema. Wird es doch in den nächsten Jahren zu einer rasanten Erhöhung der Pflegebedürftigen kommen. Umlageverfahren vor dem Kollaps Nach einer Studie der Universität Essen-Duisburg von Prof. Reinhold Schnabel wächst die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2020 um 50% auf 2,7 Millionen. In 2050 werden es demnach 4,7 Millionen Pflegebedürftige sein. 2005 kamen auf 100 Erwerbstätig rund 4 Pflegefälle. Das System war unter diesen Umständen mit dem Pflegeversicherungsbeitrag von 1,95% zu finanzieren. Leider sieht dies ab 2020 mit 5,8 Fällen

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Gebührenordnung für Zahnärzte GOZ 2012

Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2011) wird die Versicherten in GKV wie in der PKV mehr Geld kosten beim künftigen Zahnarztbesuch als bisher. Am 04.11.2011 ist nun auch die Novellierung der GOZ von 1988 durch die Entscheidung des Bundesrats beschlossen. Diese neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) tritt am 01.07.2012 in Kraft. Die Bundesregierung hatte ursprünglich bereits einen Beginn ab 01.01.2012 vorgesehen. Mehrkosten zahlen die Versicherten Trotz des Anstieges der Zahnarzthonorare in den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung mit der Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) einem weiteren Anstieg der Honorare zugestimmt.  Die Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte

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Private Krankenversicherung Gehaltsgrenze 2012

Durch die Veränderung der Sozialversicherungsgrößen in 2012 ändert sich auch die Gehaltsgrenze für die private Krankenversicherung im Jahr 2012. Siehe auch die Grenzen der Sozialversicherungswerte 2012. Dadurch dass die Beitragsbemessungsgrenze aufgrund der Einkommensplus von 2% angepasst wird, erhöht sich auch die sogenannte Jahresarbeitentgeltgrenze, kurz JAEG,  für das Jahr 2012 angepasst um 2%. Die neue “Gehaltsgrenze” in 2012 beträgt 50.850 Euro Jahreseinkommen und ist damit um 1.350 Euro erhöht worden. Hiermit wird der Eintritt wieder einmal für die private Krankenversicherung erschwert. Glück hat, wer schon privat versichert ist. Noch sind die Zahlen vorläufig. Erfahrungsgemäß werden diese Werte aber Jahr für Jahr so

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Sozialversicherungsgrößen 2012 für die PKV

Aufgrund der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen in 2012 wird für viele auch die GKV deutlich teurer. Verantwortlich dafür ist die Lohnentwicklung von rund zwei Prozent Plus im laufenden Jahr. Sozialversicherungsgrößen 2012 – speziell Werte für die PKV Hier die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2012 – Werte in Euro Sozialversicherungsgröße Jährlich Monatlich Beitragsbemessungsgrenze 2012 (BBG) 45.900 3825,00 Jahresarbeitentgeltgrenze 2012 (JAEG) 50.850 4237,50 Höchstbeitrag in der GKV 2012 592,88 Höchstbetrag Anteil Arbeitnehmer 313,65 max. Arbeitgeberzuschuss 279,23   Die vorläufige Beitragsbemessungsgrenze (BBG) steigt 2012 auf 45.900 € jährlich – 3.825 € mtl. Damit steigt die BBG monatlich um 112,5o €. Diese Steigerung bewirkt

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PKV-Vorurteil: Vergreisung

Immer wieder wird in der Online-Welt aber auch bei Versicherungsvermittlern folgendes in ähnlicher Form wiederholt: “Die geschlossenen Tarife in der PKV vergreisen, da ja in einem geschlossenen Tarif keine junge und gesunde Versicherten mehr hinzukommen und somit nur noch alte und kranke unausweichlich zu einer Beitragssteigerung führen” Fakten Vergreisung gibt es wohl, aber nicht in der PKV. Vergreisung haben wir nur in einem umlagefinanzierten Systemen wie der gesetzlichen Krankenversicherung, die voll und ganz dem demographischen Wandel unterlegen sind. Hier zahlen tatsächlich die “Jungen und Gesunden” größtenteils die Versorgung der “Alten und Kranken”, da die jüngeren Versicherten nun einmal weniger Kosten

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Entmischung in der PKV

Entgegen dem weit verbreitetem Vorurteil ist nicht eine eventuelle “Vergreisung” das Problem der PKV, denn diese gibt es gar nicht, sondern die Entmischung von Tarifkollektiven. Dies wird nicht nur von Laien sondern auch von Vermittlern ständig verwechselt. Als ein Tarifkollektiv bezeichnet man alle Versicherten, die in einem Tarif versichert sind. Dies muss man sich als einen großen Topf vorstellen in dem die Kosten entsprechend verteilt werden. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für Verwaltung, Vertrieb und die Alterungsrückstellungen für spätere höhere Kosten. Man spricht auch von der “eingebauten Altersvorsorge” der privaten Krankenversicherung. Was bezeichnet man als Entmischung? Hier ein simples

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© pkvmakler24.de - Ulf Papke